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Energiekrise | Projektaufruf für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“

Liebe Kolleg*innen in den DOSB-Mitgliedsorganisationen, 

nahezu täglich erreichen uns dieser Tage neue Nachrichten zur Gasversorgung und zu einem möglichen Energie-Lockdown in Deutschland. Die Bundesregierung bereitet sich auf eine Gas-Notlage mit Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit der Bundesrepublik vor. Zahlreiche Städte haben bereits Energiekrisenstäbe eingerichtet, welche diverse Einsparmaßnahmen für Wärme und Strom entwickeln. Zudem haben sich die EU-Staaten auf eine Reduzierung des Gasverbrauchs um 15% geeinigt. Aufgrund dieser Situation möchte ich Sie mit diesem Schreiben über die aktuellen Entwicklungen und Initiativen des DOSB sowie das Förderprogramm des Bundes “Sanierung kommunaler Einrichtungen” ausführlich informieren. 

Bereits am 11. Juli 2022 installierte der DOSB aufgrund der sich rasant entwickelnden Lage die unter meiner Verantwortung stehende Task Force „Energiekrise“. In dieser arbeiten hauptamtliche Expert*innen aus den unterschiedlichen Bereichen des DOSB sowie Vertreter*innen der „drei Säulen“ der DOSB-Mitgliedsorganisationen, namentlich Andreas Michelmann (Präsident Deutscher Handballbund), Christoph Palm (Geschäftsführer LSB Rheinland-Pfalz) und Daniel Schmidt (Geschäftsführer DGSP bis 31.07.) konstruktiv zusammen.  Das Ergebnis der ersten Sitzung der Task Force war am 12. Juli die Veröffentlichung einer Positionierung des DOSB in Form einer Pressemitteilung – auch als Antwort auf den Maßnahmenkatalog des Deutschen Städtetages (DST) zu möglichen Einsparpotentialen in den Kommunen, der am 7. Juli veröffentlicht worden war und unter anderem die Schließung aller Schwimmbäder empfahl. In ihrer Positionierung warnte die Task Force davor, in der sich abzeichnenden Energiekrise die Fehler aus der Corona-Pandemie zu wiederholen, den Sport auf eine reine Freizeitaktivität zu reduzieren und Schwimmbäder sowie weitere Sportstätten erneut zu schließen. Ein Kommentar in der DOSB Presse wurde ergänzend veröffentlicht. 

Zahlreiche Mitgliedsorganisationen schlossen sich dieser Positionierung öffentlichkeitswirksam an. Dafür an dieser Stelle noch einmal vielen Dank! Aktuell läuft eine Abfrage bei den Landessportbünden über die Schließung von Sportstätten und Schwimmbädern in den jeweiligen Bundesländern, um einen besseren Überblick über die aktuellen Entwicklungen zu erhalten und weitere Maßnahmen zielgerichtet abzuleiten. 

Ein Schreiben zum o.g. Maßnahmenkatalog des DST haben wir zudem am 18. Juli 2022 an den Hauptgeschäftsführer des DST, Helmut Dedy, verschickt. Ein Gespräch zwischen Helmut Dedy und DOSB-Vorstandsvorsitzenden Torsten Burmeister hat daraufhin stattgefunden, ein Treffen mit dem DST ist für August avisiert. In diesem soll es vor allem darum gehen, sportfreundliche Lösungen zu erarbeiten.  

Unsere Forderung, die Sportstätten nicht erneut zu schließen, fanden im Bund Gehör. Mehr noch, dieser hat diese Position mit seinem Energiesicherungspaket sogar unterstrichen. Die Schließung von Schwimmbädern und Sportstätten stellen für den Bund derzeit keine Option dar. Bundesbauministerin Geywitz erklärte am 27. Juli 2022 im Rahmen des Projektaufrufes der neuen Förderrunde des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur”: „Wir müssen Schwimmbäder sanieren, statt sie zu schließen. Wenn Städte und Gemeinden marode Turnhallen oder ein Jugendzentrum schließen müssen, fehlt den Menschen ein wichtiger Ort der Begegnung, des Austauschs und schlicht der Gesundheitsförderung.“ 

Stattgefunden hat auch ein Austausch mit den Sportstättenreferent*innen der Landessportbünde zum Thema „Energiekrise“. Basierend auf diesen Gesprächen wurde ein gemeinsamer Maßnahmenkatalog zu Energieeinsparpotentialen im Sport erarbeitet, welcher am 19. Juli 2022 auf der Homepage des DOSB im Bereich Energiekrise im Sport veröffentlicht wurde. Hier finden sich seither alle wesentlichen Informationen zu dieser Thematik, die Positionierung des deutschen Sports sowie Empfehlungen zur Energiereduktion und FAQs. Wir haben zudem entsprechende Infografiken für Ihre Social-Media-Aktivitäten und ein Poster erstellen lassen, die Sie – bei Bedarf mit einem individuellen Logo versehen – breitflächig an Ihre Mitgliedsorganisationen verteilen und veröffentlichen können. 

Erfolgreich waren auch die Bemühungen des DOSB, die Themen Energiekostensteigerung und drohender Gasmangel kurzfristig auf der Agenda der Außerordentlichen Sportministerkonferenz (SMK) zu platzieren. DOSB-Präsident Thomas Weikert und Vorstandsvorsitzender Torsten Burmester werden am 16. August 2022 in München die Positionen des gemeinwohlorientierten Sports vertreten. Ebenfalls im August ist ein Treffen mit weiteren besonders betroffenen Sportarten – der ARGE Wintersport – anberaumt.  

Da die Gefahr besteht, dass die Energiekrise für viele Vereine zum existenzbedrohenden Problem wird, hat sich der DOSB in einem Schreiben auch an die Bundesminister Robert Habeck und Christian Lindner gewandt und die Themen „Entlastungspakete für den Sport“ sowie „Potentiale des Sports für ein klimaneutrales Deutschland (bis 2045) durch die Dekarbonisierung von Sportstätten“ platziert. 

Die energetische Sanierung von Schwimmbädern und Sportstätten steht inzwischen auf der Agenda des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB). Am 28. Juli 2022 hat das BMWSB einen Projektaufruf für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ gestartet. Bis zum Jahr 2027 stehen insgesamt 476 Millionen Euro aus dem Wirtschaftsplan des Klima- und Transformationsfonds zur Verfügung. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf der energetischen Sanierung der förderfähigen Maßnahmen, wobei Sportstätten und insbesondere Schwimmbäder im Fokus stehen. Sportvereine sind i.Ü. über ihre Kommunen antragsberechtigt. Die Einreichung der Interessensbekundung zur Förderung durch das Bundesprogramm startet am 15. August 2022 und endet bereits am 30. September 2022. Weitere wichtige Informationen zum Programm erhalten Sie im Projektaufruf des BMWSB und in den FAQ. Aufgrund der recht eng gesteckten Einreichungsfristen wären wir Ihnen sehr dankbar, wenn Sie diese Informationen schnellstmöglich an Ihre Mitgliedsverbände und -vereine weiterleiten würden. Nur durch das Umrüsten auf regenerative Energiequellen wird der Sport in Zukunft unabhängiger von steigenden Energiekosten und kann dazu noch einen wichtigen, positiven Beitrag für den Klimaschutz leisten. 

Weitere Informationen zum Thema „Energiekrise“ erhalten Sie auf unserer Homepage oder bei spezifischen Fragen bei Christian Siegel (siegel@dosb.de) und Maike Weitzmann (weitzmann@dosb.de). 

Mit besten Grüßen 

Michaela Röhrbein
Vorstand Sportentwicklung

Deutscher Olympischer Sportbund

Otto-Fleck-Schneise 12
60528 Frankfurt am Main


T +49 69 6700-225

F +49 69 67001-225 • roehrbein@dosb.de • www.dosb.de

Der Überfall Russlands auf die Ukraine und der dortige Krieg machen uns sehr betroffen. Der DOSB und die Stiftung Deutsche Sporthilfe haben einen Solidarfonds zur Unterstützung ukrainischer Sportler*innen eingerichtet und wir rufen unter dem Motto „Sportler helfen Sportlern“ zu Spenden auf. Unter dem Stichwort „Ukrainehilfe“ und folgender Bankverbindung kann man sich beteiligen: Stiftung Deutscher Sport, IBAN: DE17 500 800 0000 961 826 00.

Der Deutsche Olympische Sportbund e.V. ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nummer VR 13581 eingetragen. Vertreten wird er durch zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam, zu denen Torsten Burmester (Vorstandsvorsitzender) oder Thomas Arnold (Vorstand Finanzen) zählen müssen. Wir verarbeiten personenbezogene Daten gemäß der Datenschutzgrundverordnung. Unsere Hinweise zum Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten finden Sie unter: https://www.dosb.de/ueber-uns/datenschutz/.

Weihnachts- und Neujahrswünsche!

Liebe Freunde und Mitglieder des PSK Alb-Donau,

wieder neigt sich ein Jahr zu Ende, welches jeden von uns im Privaten
und Berufllichen sehr stark geprägt hat. Viele nachvollziehbare
Verzichte und viele Einschränkungen bestimmten leider unseren Alltag.

Wir sind nach wie vor sehr dankbar, gesund sein zu dürfen und es in
Zukunft hoffentlich  auch bleiben dürfen.

Unsere gemeinsame Liebe zu unserem Freund und Partner PFERD und zum gesamten Pferdesport bringt uns immer wieder Freude, Zuversicht und Ablenkung in unser Leben.

Ich möchte mich auf diesem Wege bei Ihnen / Euch allen ganz herzlich für die vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit bedanken und freue mich; dass ich auch im kommenden Jahr mit Euch / Ihnen  diese schöne Arbeit in unserem PSK fortsetzen darf.

Ihnen Allen und Ihren Familien wünsche ich ein frohes und gesegnetes
Weihnachsfest verbunden mit den besten Wünschen für ein gesundes,
glückliches und erfolgreiches Neues Jahr.

Ihr

PSK Vorsitzender

Eddy Stöferle

6. Platz in der Gesamtwertung

Wir gratulieren unseren Reitern bei der Württembergischen
Mannschaftswertung  zum 6. Platz in der Gesamtwertung

Dressur Einzelwertung 10. Platz

Springen Einzelwertung 6. Platz

Danke sagen wir natürlich gerne allen Reitern und unseren Spartenleitern.

Gruß

Andy Oesterle Geschäftsstelle

Eddy Stöferle 1. Vorsitzender

Förderprogramm Tilgungszuschuss Corona II

Anfang Mai haben wir angekündigt, dass das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg ein weiteres Förderprogramm aufstellen wird, bei dem auch Reitschulen antragsberechtigt sind. Nun können wir Ihnen konkretere Informationen zukommen lassen.

Beim Förderprogramm Tilgungszuschuss Corona II des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg werden 50 % der Betriebsmittelkredite des Zeitraum 01. Januar bis 30. Juni durch das Land gefördert. Antragsberechtigt sind u.a. Reitschulen (auch Fahr- und Voltigierschulen) sowie Pferdepenisonshalter mit Unterrichtsangebot oder Betreiber von Sportanlagen, sofern ein Umsatzrückgang von mind. 60% im Vergleich zum Zeitraum 01.01.-30.06.2019 vorliegt.

Die Antragsformulare für den Tilgungszuschuss werden voraussichtlich nächste Woche (KW 24) online auf den Seiten des Wirtschaftsministerium zu finden sein. Da die Vergabe der Fördermittel im Höhe von 37,6 Millionen Euro nach Eingang der Antragsstellung erfolgt, ist es wichtig, dass die Anträge möglichst schnell nach Veröffentlichung gestellt werden.

Alle Vereine und Betriebe, die eine Antragsstellung in Erwägung ziehen, können bereits Vorarbeit leisten, indem sie:

  • Umsatzrückgang 01.01.-30.06. 2021 zu 01.01.-30.06.2019 ermitteln. Der Umsatzrückgang von mindestens 60% muss im Antrag bestätigt werden und auf Aufforderung nachgewiesen werden.
  • Die unternehmensbezogenen Daten (z.B. Handelsregisternummer, Mitgliedsnummer bei der IHK oder einer anderen Kammer, Gründungsdatum, Steuernummer des Betriebs oder Vereins sowie Steuer-ID-Nummer des Inhabers (bei Bertrieben) heraussuchen.
  • Eine Zusammenstellung der laufenden Betriebsmittelkredite aufstellen, da diese von den Banken auf einem Formular bescheinigt werden müssen. Die Bagatellgrenze liegt bei 1.000 €, das heißt, dass die Gesamttilgungsraten für den Zeitraum 01.01.-30.06.2021 mind. 1.000 € betragen müssen.
  • Eine Zusammenstellung aller beantragten Corona-bedingten Beihilfen aufstellen, da diese angegeben werden müssen. Sie schließen aber eine Förderung beim Förderprogramm Tilgungszuschuss Corona II nicht aus.

Sobald die Antragsformulare und Anhänge verfügbar sind, werden wir Sie umgehend darüber informieren und Ihnen auch ein kommentiertes Antragsformular zukommen lassen, dass die Antragsstellung erleichtern soll.

Mit freundlichen Grüßen

Miriam Abel

Wiedereinstieg der Amateurreiter in den Turniersport – Veranstalter können mit gezielten Ausschreibungen helfen!

Die Freizeit und Amateursportler dürfen zwar seit Anfang März gemäß der Corona Verordnung wieder trainieren, aber von der Teilnahme an Turnieren sind sie bis auf einige wenige Ausnahmen ausgeschlossen. Dies sollte sich vermutlich in den nächsten 2-3 Wochen ändern, da bereits die ersten Ordnungsämter Turniere auch für oder mit Amateuren genehmigen.

Die Amateure im Lande freut dies auf der einen Seite auf der anderen Seite befürchten sie, dass die Startmöglichkeiten für sie gering sein werden, wenn bei startplatzbegrenzten Prüfungen wieder alle nennen wollen. Die Rufe nach Turnieren nur für Amateure werden daher laut um auch den Amateuren eine sportlichen Vergleich unter seines Gleichen zu ermöglichen.

Dies können wir sehr gut nachvollziehen und möchten daher alle Veranstalter darauf hinweisen, dass die Ausschreibung von reinen Amateurturnieren oder auch nur einzelnen Prüfungen möglich ist. Jeder Veranstalter kann in seiner Ausschreibung den eingeladenen Teilnehmerkreis oder die startberechtigten Reiter festlegen. Hier muss lediglich der Mindesteinzugsbereich gemäß der Besonderen Bestimmungen (z.B. mind. 12 Vereine bei LP bis Kl. M) beachtet werden. Ebenso kann man mit den Reiter-Optionen „offen“ und „geschlossen“ bei der Ausschreibung von Prüfungen arbeiten.

Seitens der LK würden wir zumindest zu Anfang, eine Trennung der Teilnehmerkreise Amateure und Profi- und Spitzensportler in den Kl. A-M und auch insbesondere in den Dressur- und Springpferdeprüfungen begrüßen um den Amateuren den Einstieg in die Saison zu erleichtern, da diese nun seit Oktober 2020 nicht mehr auf Turnieren starten konnten.

Anstelle einer Begrenzung der Startplätze raten wir allen den Teilnehmerkreis anhand von sportfachlichen Handicaps und geographischen Kriterien zu begrenzen. Die Nachfrage bei den Amateuren an Startmöglichkeiten wird sehr hoch sein und der unsägliche Kampf um die begrenzten Startplätze ist frustrierend, wenn man keinen ergattern kann.

Des Weiteren möchten wir darauf hinweisen, dass sobald Ausschreibungen wieder ohne Unterscheidung im Teilnehmerkreis zwischen Profis, Spitzensportlern und Amateure ausgeschrieben werden, gemäß LPO 20% der Leistungsprüfungen der Kl. A-M für den geschlossenen Bereich ausgeschrieben werden müssen.

Bei allen Fragen hinsichtlich der Ausschreibungsgestaltung stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite.

Mit freundlichen Grüßen

Miriam Abel

Pferdesportverband und Landeskommission Baden-Württemberg e.V.

Aktuelle Fragen und Antworten zur Corona Verordnung BW Stand 21.05.2021

Was gilt für Pferdesport, Reitschulen, Reitplätze etc.?

Ausritte und Reitsport sind erlaubt.

Lockerungen nach dem Stufenplan vom 14. Mai 2021

Öffnungsstufe 1 (7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- oder Landkreis an fünf aufeinander-folgenden Tagen unter 100:

Kontaktarmer Sport auf Sportanlagen/Sportstätten im Freien ist in Gruppen von bis zu 20 Personen  gestattet.

Ausritte sind mit Angehörigen des eigenen Haushalts und eines weiteren Haushalts (maximal fünf  Personen) erlaubt; Paare, die nicht zusammenleben, gelten als ein Haushalt. Geimpfte und Genesende sowie Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 13 Jahre zählen dabei nicht mit.

Öffnungsstufe 2 (7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- oder Landkreis sinkt in den folgenden 14 Tagen nach der 1. Öffnungsstufe weiter):

Kontaktarmer Freizeit- und Amateursport auf Sportanlagen und Sportstätten im Freien und geschlossenen Räumen ist wieder erlaubt. Die Anzahl der zeitgleich anwesenden Reiterinnen und Reiter ist auf eine Person pro 20 qm zu begrenzen.

Notbremse

In Stadt- und Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz drei Tage in Folge über 100: Sport darf im Freien und geschlossenen Räumen nur noch kontaktlos alleine, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts ausgeübt werden. Geimpfte und Genesene zählen dabei nicht.

Kinder bis einschließlich 13 Jahren dürfen in Gruppen von maximal fünf Kindern kontaktlosen Sport im Freien ausüben. Anleitungspersonen (Übungsleitende) brauchen einen negativen Schnelltest. Dabei ist es ausreichend, wenn Anleitungspersonen zweimal pro Woche einen Schnelltest durchführen lassen – auch wenn sie täglich als Anleitungsperson eingesetzt werden. Diese Testungen sind ohne vorherige konkrete Anforderungen seitens des Gesundheitsamtes vorzunehmen. Bei konkreter Aufforderung des Gesundheitsamtes muss jedoch ein tagesaktueller Test vorgelegt werden, der nicht älter als 24 Stunden sein darf *).

Auf weitläufigen Außensportanlagen dürfen mehrere Gruppen in der angegebenen Größe den Sport ausüben, wenn der Kontakt zwischen den jeweiligen Gruppen ausgeschlossen werden kann. Die Nutzung vom Umkleiden, sanitären Anlagen und anderen Aufenthaltsräumen ist nicht gestattet – Ausnahme für die Einzelnutzung der WCs.

Die zuständigen Behörden vor Ort sind befugt, weitergehende Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen zu erlassen. Sie können aus wichtigem Grund im Einzelfall Abweichungen von diesen Vorgaben zulassen.

Ob eine überdachte Reithalle aufgrund von Belüftungsmöglichkeiten oder der bestehenden Möglichkeit, Hallenseiten komplett zu öffnen als Sportanlage im Freien gilt, muss im Einzelfall von den zuständigen Behörden vor Ort entschieden werden.

*) Die Landesregierung Baden-Württemberg hat mit dem Beschluss vom 1. Mai 2021 in einer Aktualisierung der Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus Klarheit im Umgang mit COVID-19-Schnelltests geschaffen.

Ausgehend von der Anpassung des § 4a Absatz 1 können Übungsleitende Übungsleitende nun bei Anwesenheit eines geeigneten Dritten Trainingseinheiten auch mit negativem Schnelltest durchführen. So heißt es in der neuen Passage: „Die zu testende Person kann die Probeentnahme und Auswertung in einem für die Anwendung durch medizinische Laien zugelassenen Test selbst durchführen, sofern ein geeigneter Beschäftigter oder ein geeigneter Dritter dies überwacht und das Ergebnis bescheinigt“.

LSVBW

Versorgung von Tieren

Neben den unter aufgeführten Regelungen für die Durchführung von Reitstunden muss die tierschutzgerechte Versorgung, Pflege und Bewegung von Tieren aus Gründen des Tierwohls sichergestellt sein. In Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 gelten Ausgangsbeschränkungen. Bitte informieren Sie sich über die 7-Tage-Inzidenz in Ihrem Landkreis. Im Falle einer bestehenden Ausgangsbeschränkung ist der Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder sonstigen Unterkunft in der Zeit von 22.00 Uhr bis 05.00 Uhr des Folgetags nur bei Vorliegen triftiger Gründe gestattet. Dazu gehören auch Handlungen zur Versorgung von Tieren.

Zur Bewegung von Pferden aus Gründen des Tierwohls empfehlen wir den Betreibern von Reithallen und Pferdebetrieben ein Konzept zur Bewegung der Pferde zum Schutz des Tierwohls und zur maximalen Kontaktreduzierung auszuarbeiten, welches auf Verlangen der zuständigen Behörde vorgelegt werden kann und u. a. folgende Punkte beinhaltet:

– Notwendiges Minimum an täglicher Bewegung zur Sicherstellung des Tierwohls.

– Wie viele Pferde mit den dazugehörigen Personen sich jeweils gleichzeitig in der Reithalle befinden – maximal eine Person und Pferd pro 200 Quadratmetern.

– Wie sind die Zeiten der Bewegungseinheiten über den Tag verteilt, also eine Art Belegungsplan für die Halle (gegebenenfalls auch mit Pausen zum Lüften, je nach Art der Halle) oder den Außenplatz.

Leitgedanke ist die Gewährleistung des notwendigen Tierschutzes (Bewegen der Tiere) bei maximaler Kontaktreduzierung.

Nähere Informationen zur Pferdehaltung und zum Pferdesport im Zusammenhang mit dem Coronavirus-Geschehen sind auf der Homepage der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) verfügbar. Für Inhalte und Aktualität der Homepage ist die Deutsche Reiterliche Vereinigung selbst verantwortlich.

(Quelle: FAQ zur Corona-Verordnung BW, StM)

Ausschreibungen für Amateurturniere werden unter Vorbehalt genehmigt

19.05.2021 13:13:30 von Miriam Abel

Da die Landeskommission damit rechnet, dass in absehbarer Zukunft auch wieder Turniere für Amateure stattfinden können, da z.B. auch Kulturveranstaltungen bis 100 Teilnehmer möglich sind, werden ab sofort Ausschreibungen auch für Turniere, die nicht nur für den Profi- und Spitzensport ausgeschrieben sind, unter Vorbehalt genehmigt.

Dies bedeutet: Die Ausschreibungen werden unter Vorbehalt der Genehmigung des jeweiligen Ordnungsamtes genehmigt. Die Genehmigung des Ordnungsamtes muss schriftlich bis 24 Stunden vor Nennungsschluss (bei Turnieren mit Nennungsschluss am Montag oder Sonntag bis Freitag 12 Uhr) bei der LK vorgelegt werden. Ansonsten wird die Veranstaltung durch die LK abgesagt. Die Kosten für die Bearbeitung und Veröffentlichung der Ausschreibung (auch unter Vorbehalt) trägt der Veranstalter.

Eine Änderung der Veranstaltung in ein reines Profi- und Spitzensportturnier, bei fehlender Genehmigung durch das Ordnungsamt, ist nicht möglich, da dies nicht über eine Ausschreibungsänderung vorgenommen werden kann. Eine Erweiterung des Teilnehmerkreises (z.B. nachträgliche Öffnung für Amateure) hingegen ist bis 24 h vor Nennungsschluss ist möglich.