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Bericht zum PSK Alb-Donau Vielseitigkeitslehrgang mit Nicole Grimm

Immer schön vielseitig bleiben!

So war das Motto des ersten PSK Vielseitigkeitslehrgang 2017 auf der anspruchsvollen, aber einzigartige Geländestrecke des Graumershof in Bach!

Am Pfingstmontag begann erstmal das Grundlagen- Training! Die Lehrgangsbeauftrage Nicole Grimm ritt selbst schon bei Deutschen Meisterschaften mit und trainiert inzwischen viele Nachwuchsreiter bundesweit und weiß, wie wichtig die Basics gerade im Geländespringen sind um Unfälle zu vermeiden. Deswegen wurde vor allem auf die Linienführung, Sitz und Einwirkung des Reiters, sowie auf das Galopptempo geachtet. Dabei mussten die Reiter nicht nur durch das Wasser reiten, denn die ersten Billiards-, Holzstämme, Auf- und Absprünge wurden ebenfalls direkt gefordert. Ab und An musste Nicole Grimm am Wasser vollen Körpereinsatz zeigen und mit viel Geduld und Ruhe gingen am Ende auch alle Pferde ohne Probleme ins Wasser.

Am zweiten Tag ging es dann um das Thema Parcour. Die Reiter- Pferde Paare wurden auf die verschiedenen Arten von Sprüngen super vorbereitet und so war ein Schweinrücken- Einsprung ins Wasser, ein Erdwall und Trakhenergraben absolut kein Problem!

Da es sehr viele verschiedene Möglichkeiten vom Einsteiger bis zum L-Vielseitigkeitsreiter gab, konnte unsere Lehrgangsleiterin Nicole Grimm sehr abwechslungsreich und individuell mit jedem Reiter arbeiten und es wurden bereits die ersten jüngeren Nachwuchsreiter gesichtet.

Herzlichen Dank dafür! Es waren zwei tolle, lehrreiche Tage und das Wetter war für die Geländereiter genau richtig!

Teilgenommen haben vom PSV Ulm/Neu-Ulm Klara Spraul, vom RFV Laichingen Angela Beckmann, Miriam Mayer vom RFV Merklingen/Alb, Kristina Schirmer vom RFV Blaubeuren, von den PF Lußhof Svenja Müller und Nina Hänsch, sowie von den PSF Graumershof Bach Waltraud Schneider, Vanessa Maier, Ramona Bahle und Lea Rothermund

Voltigierer des PSK Alb-Donau sind Württembergischer Mannschaftsmeister im Voltigieren

Spannung beim 18. Voltigierturnier des RFV Ulm-Wiblingen und an der damit verbunden achten Mannschaftsmeisterschaft der Voltigierer des Württembergischen Pferdesportverbandes. Es nahmen neun Pferdesportkreise teil. Vorne lieferten sich die Teams aus Böblingen, Oberschwaben und der Alb-Donau einen spannenden Kampf. Am Ende gewann der Pferdesportkreis Alb-Donau vor den Teams aus Oberschwaben und Böblingen.

Für das Team Alb-Donau punkteten Voltigierer aus den Vereinen RFV Laichingen im Einsteiger-Doppel , Junior-Einzel und L-Gruppe, RFV Ehingen im E und L-Einzel, PSF Munderkingen bei den L und M-Einzel , RFV Langenau in der L-Gruppe und der RFV Wiblingen bei den M-Einzel.

 

Ein sensationelles Ergebnis lieferte die Kadergruppe des RFV Ulm-Wiblingen. Sie konnten sich im Mannschaftswettbewerb M*-Gruppen den Sieg sichern. Nicht nur auf dem Pferd wurden hervorragende Leistungen gezeigt. So konnte sich das Schulpferd Weideglück erneut den Sonderehrenpreis als das Pferd, mit der besten Pferdenote, sichern. Viele weitere tolle Leistungen und Platzierungen erhielten die Nachwuchsgruppen und Einzel des RFV Ulm-Wiblingen und des TSV Laichingen.

Die Turnierleitung Tanja Merkle und Monika Schmidt sind mit dem Verlauf des Turniers sehr zufrieden und freuen sich auf das kommende Jahr.

 

 

Monika Schmidt

Unser 1. Vorsitzender Eddy Stöferle mit dem Reiterkreuz in Bronze ausgezeichnet!

Sindelfingen (gke)-Im Rahmen der Delegiertenversammlung des Pferdesportverbandes Baden-Württemberg am 10. April wurde Eddy Stöferle mit dem Reiterkreuz in Bronze ausgezeichnet.

Aus der Hand des Landesverbandspräsidenten Gerhard Ziegler erhielt der Vizepräsident des Württembergischen Pferdesportverbandes (WPSV) die Auszeichnung.

Eddy Stöferle war lange Jahre aktiver Turnierreiter bis zur Klasse M. Sein ehrenamtliches Engagement begann er als Jugendwart im Reit-und Fahrverein Ulm-Wiblingen. Dessen Vorsitzender war er von 1988 bis 2003. Seit 2000 ist er Vorsitzender des Pferdesportkreis Alb-Donau und seit 2003 Vizepräsident des Württembergischen Pferdesportverbandes und seit 2005 Präsidiumsmitglied des Pferdesportverbandes Baden-Württemberg. 2011 wurde er bereits mit der Ehrennadel in Gold des Württembergischen Pferdesportverbandes ausgezeichnet, 2014 mit der Ehrennadel in Silber des Pferdesportverbandes Baden Württemberg.

Für dieses ehrenamtliche Engagement wurde er nun mit dem Reiterkreuz in Bronze ausgezeichnet.

 

BFH-Urteil: Vereine müssen Steuer auf Pensionspferdeumsätze zahlen

Warendorf (fn-press). Gemeinnützige Vereine mit Pensionspferdehaltung müssen den vollen Umsatzsteuersatz von 19 Prozent auf alle Dienstleistungen zahlen, die im Zusammenhang mit der Pensionspferdehaltung erbracht werden. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit seinem Urteil vom 10.08.2016 (VR 14/15) entschieden. 

Damit widersprach das BFH der Auffassung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), wonach laut Art. 13 Teil A Abs. 2 Buchstabe b der Richtlinie 77/388/EWG bestimmte im engen Zusammenhang mit Sport stehende Dienstleistungen, die von Einrichtungen ohne Gewinnstreben von Personen erbracht werden, grundsätzlich von der Umsatzsteuer zu befreien sind.

Zwar hatte es schon 2013 ein für die Reitvereine günstiges BFH-Urteil gegeben (AZ XI R 34/11). Der RV Reutlingen hatte Widerspruch gegen einen Steuerbescheid eingelegt. In der Hoffnung auf ein für alle Vereine wirksames Urteil hatte die FN den Rechtsstreit seinerzeit unterstützt. Allerdings verwies der BFH den Rechtsstreit zurück an das Finanzgericht. Wegen der Erfolgsaussichten der Klage des RV Reutlingen gab das Finanzamt dem Einspruch gegen den angefochtenen Umsatzsteuerbescheid statt, so dass der Rechtsstreit mit einem Vergleich und damit ohne Urteil des Finanzgerichtes erledigt wurde. Die Folge: Kein Urteil, keine Veröffentlichung im Bundessteuerblatt und damit keine Übertragung der Entscheidung auf andere Reitvereine. Aus diesem Grund versuchte die FN weiter ein Präzedenzurteil zu erreichen, das dann auch im Bundessteuerblatt veröffentlicht wird. „Nachdem das erste BFH-Urteil positiv im Sinne unserer Vereine ausgefallen war, standen die Chancen gut, ein gleichlautendes und wirksames Urteil zu erreichen“, erklärte Rainer Reisloh, Mitglied im geschäftsführenden Vorstand der FN. Eine Hoffnung, die leider enttäuscht wurde.

„Wir empfehlen Vereinen, sich in jedem Fall mit dem zuständigen, steuerlichen Berater über die aktuelle Situation in Verbindung zu setzen“, sagte Rainer Reisloh. Dabei sollten Vereine auch überlegen, ob gegebenenfalls eine andere Gestaltung der Pensionspferdehaltung für den Verein in Betracht kommt. Denkbar wäre, dass der Verein lediglich die Boxen an die Stallgemeinschaft der Pferdebesitzer verpachtet, für mindestens sechs Monate. Damit würde der gemeinnützige Reitverein umsatzsteuerbefreite Einnahmen gemäß § 4 Nr. 12a Umsatzsteuergesetz (UStG) der Stallgemeinschaft berechnen. Ertragssteuerlich erzielt der Verein diese Einnahmen im Rahmen der steuerbefreiten Vermögensverwaltung. Die Stallgemeinschaft wiederum würde diese Kosten zuzüglich der Kosten für Fütterung, Einstreu etc. und gegebenenfalls Personalkosten auf die einzelnen Privat-Pferdebesitzer dieser Stallgemeinschaft umlegen. Dieses Modell hätte den Vorteil, dass der Hauptkostenanteil, nämlich die Boxenzurverfügungstellung, umsatzsteuerbefreit bliebe. „In jedem Fall ist dieses Modell mit dem steuerlichen Berater abzustimmen, um individuelle Besonderheiten vor Ort zu berücksichtigen“, rät Rainer Reisloh.

 

Nominierung der Teilnehmer des PSK Alb-Donau beim Fördergruppenturnier in Tübingen mit Sichtung des WPSV

E-Dressur

Ramminger Anika (RFV Blaubeuren), Oesterle Anna (RFV Merklingen), Schilling Ida (RFV Blaubeuren)

A-Dressur

Ramminger Anika (RFV Blaubeuren)

E-Springen

Ramminger Anika (RFV Blaubeuren), Semle Luisa (PSV Urspring)

A-Springen

Ramminger Anika (RFV Blaubeuren), Betz Annika (RFV Blaubeuren), Semle Luisa (PSV Urspring)

Gelände

Semle Luisa (PSV Urspring), Ramminger Anika (RFV Blaubeuren),